Gemeinsam leben sie in Capbreton, nur wenige Meter hinter der Düne von La Piste – einer der besten Wellen Frankreichs. Dennoch wissen Melanie Schönthier und Stephan Bernhard genau, wie sich ein Surfer mitten in Deutschland 1.000 Kilometer vom Ozean entfernt fühlt. Denn etliche Jahre lang war der Münchner Eisbach ihr Homespot. Klar, dass die beiden Journalisten jeden nicht lebensnotwendigen Euro in den nächsten Surftrip investierten und so viel Zeit wie nur möglich auf der Suche nach echten Wellen verbrachten. Doch neue Spots waren leider oft nicht alles, was sie am Ziel erwartete. Da gab es bekiffte Australier, die aus dem Lineup gerettet werden mussten; Polizisten, die ihren Lohn aufbessern wollten; Fische, die sie voll Gift pumpten; und einen tropischen Bakterienstamm, der ihren besten Freund direkt in den Operationssaal beförderte. Meist hätte sich die Misere leicht abwenden lassen, wenn sie nur etwas mehr gewusst hätten. So entstand die Idee für das Surftrip-Überlebenshandbuch. Denn warum soll jeder Surfer nur aus seinen eigenen Fehlern lernen – reicht es nicht, dass sie ein anderer schon gemacht hat? Vier Jahre und einige weitere Surftrips später ist es nun Zeit für die Fortsetzung: Better be ready when the REAL shit goes down!


Die beste (Text-) Idee nützt nichts ohne das richtige Layout. Für das hat die selbstständige Kommunikationsdesignerin Hanna Tembrink gesorgt!